


* 26. Januar 1847
† 29. Juli 1913
Jacob Schwerin wurde am 26. Januar 1847 geboren und war der jüngste Sohn der Eheleute Michael (Heinemann) und Johanna Schwerin (geb. Levy).
Er wohnte in der Landstraße 22, heutige Nr. 64 in Mengeringhausen, welche als das „Schlösschen“ bezeichnet wurde.
Er besuchte ab 1857 das Realgymnasium in Arolsen und wirkte ab 1867 beim Mengeringhäuser Freischießen als Knappe mit.
1881 gründete Jacob das Futter- und Düngemittelgeschäft Schwerin. Im selben Jahr heiratete Jacob seine erste Frau, Sara Sternberg.
Bei der Geburt der gemeinsamen Tochter Clara, ein Jahr später, verstarb sie jedoch.
Bereits ein Jahr später heiratete Jacob Saras Schwester Sophie Sternberg. Mit ihr hatte er vier weitere Kinder: Max, Hermann, Otto und Johanna.
In Mengeringhausen war er hoch angesehen. Paul Arnsberg schrieb über ihn: „Er hatte ein Geschäft mit Futter- und Düngemitteln, Manufakturwaren sowie Lebensmitteln (gegründet vor 1900); er war sehr wohlhabend und galt als Wohltäter gegenüber armen Mitbürgern. Er war Kriegsteilnehmer von 1870-1871 und viele Jahre bis zu seinem Tod 1913) Vorsitzender des Kreis-Kriegervereins; seine Frau betätigte sich aktiv im Roten Kreuz“.
Am 29. Juli 1913 verstarb Jacob im Alter von 66 Jahren. Seine Söhne Max und Hermann übernahmen das Geschäft des Vaters.


Quellen:
– Synagoge Vöhl: Jacob Schwerin
– Michael Winkelmann: „Auf einmal sind sie weggemacht“
Lara Hellwig