Robert Schönstädt
geb. 7.2.1864 in Landau
gest. 5.11.1935 in Arolsen
Eltern: Koppel Schönstädt (?-1899) und Helene, geb. Löwenstein (1833-1910)
Geschwister: Hermann (1858-?) Lisette (1866-1942 Auschwitz) Richard (1874-? Theresienstadt)
Johannette Schönstädt, geb. Löwenstein
genannt Nettchen
geb. 8.12.1868 in Rhoden
gest. 20.4.1928 in Arolsen
Eltern: Ruben Löwenstein(?-1903) und Fanny, geb. Kron
Geschwister: Salli Rosalie (1866-1943) Willi (1871-?) Richard (1873-95) Rahel Frieda (1878/79-1931)
Mit seinen Eltern, Koppel und Helene Schönstädt kam Robert in den 1870er Jahren von Landau nach Arolsen und wohnte zuerst im Haus der Eltern in der Kaulbachstraße 22 und nach dem Tod des Vaters in der Kaulbachstraße 29.
1910 heiratete Robert Johannette Löwenstein, die Tochter von Ruben und Fanny Löwenstein, die in der Rauchstraße wohnte.
Das Ehepaar mietete eine Wohnung in der Bahnhofstraße 42. Sie bekamen keine Kinder. In den Standesamtsakten findet sich der Eintrag, Robert sei von Beruf Kaufmann gewesen, aber ein eigenes Geschäft oder eine kaufmännische Tätigkeit ist nicht nachzuweisen. Aus Krankheitsgründen war Robert Schönstädt schon sehr früh Rentner.
Nach dem Tod von Johannette 1928 zog Robert Schönstädt in das Elternhaus seiner Frau in der Rauchstraße 15, wo er 1935 verstarb.
Tina Römer
Literatur:
Winkelmann, Michael: Auf einmal sind sie weggemacht, S. 70.
Synagoge Vöhl, Robert Schönstädt
Synagoge Vöhl, Johannette Schönstädt